Christoph Luzi im Gespräch
Christoph Luzi ist vielseitig engagiert. Er wirkt als Kulturwissenschaftler, Historiker, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Walservereinigung Graubünden, Leiter der Fachstelle Kultur der Gemeinde Davos – und als Schreibender. Er bewegt sich mit seinem Werk leichtfüssig zwischen Wissenschaft und Kulturvermittlung.
Die Faszination für Geschichte habe er von zuhause mitbekommen, sagt Luzi im Gespräch: «Meine Eltern sind beide Lehrer. Vor allem mein Vater hat uns schon früh einiges über die Geschichte der Walser mitgegeben.» Die Walserkultur war ein Teil der tatsächlichen Lebenswelt, dass damit eine über 700-jährige Geschichte verbunden ist, habe er als Kind noch nicht so realisiert. Doch heute sei er dankbar, dass seine Eltern ihm da ein Fundament gelegt hätten. Später, im Gymnasium, gab es zwei weitere Menschen, die für Luzi recht prägend waren: Alfred Kadelbach und Peter Bollier. «Sie haben in mir das Interesse am Wissenschaftlichen in der Geschichte geweckt.» Nach der Matura wusste der Klosterser erst nicht so ganz genau, was er mit diesem Rucksack voller Wissen und Ideen machen sollte: «Ich habe an den unterschiedlichen Unis Schnuppertage besucht. In Luzern hat der Philosophieprofessor Enno Rudolph einen Einblick in die Kulturwissenschaften gegeben. Das hat mich gepackt.» Das ganze Gespräch mit dem Klosterser Historiker sowie eine Lesung aus seiner Dissertation finden Sie, wenn Sie den beigelegten QRCode scannen.