«Bei uns wurde 8% mehr gemolken»
Thomas Roffler ist Präsident des Bündner Bauernverbands, Grossrat für den Wahlkreis Schiers, Gemeindevorstand in Grüsch und Landwirt. 2025 sei für die Landwirtschaft im Kanton Graubünden ein Jahr mit Licht und Schatten gewesen.
Das ablaufende Jahr war für die Landwirtschaft in Graubünden ein sehr gutes Jahr, sagt Thomas Roffler. «Wir hatten eine ausserordentlich gute Futterernte und eine sehr gute Alpsaison. Es waren hervorragende Bedingungen im Sommer auf den Alpen mit ausgeglichenem Wetter.» Es habe genügend Niederschlag gegeben, damit eine Trockenheit verhindert werden konnte, aber auch an sonnigen Tagen und der damit verbundenen Wärme habe es nicht gefehlt. «Das war für die Tiere gut, aber auch für die Produktion von Alpkäse, Butter und vor allem für das Alppersonal.» Die angenehmeren Faktoren für Mensch und Tier haben zu einer Steigerung der Produktivität geführt. Das sehe man jetzt auch in den Zahlen, sagt der Bauernverbandspräsident. «Im Vergleich zum Jahr 2024 haben wir im Grüscher Älpli in diesem Jahr acht Prozent mehr gemolken.» Von Hornissen und Wölfen