«Der Empfang von Orlik war einzigartig»
Heinz Dürler ist Maienfelder Stadtpräsident und Grossrat. Er schaut auf ein bewegtes Jahr zurück, in dem es neben einmaligen Momenten auch Rückschläge gegeben hat. Wenn man zurückschaue auf das Jahr 2025, habe Maienfeld ein sehr gutes Jahr gehabt.
«Das absolute Highlight war der Empfang von Armon Orlik. Das war einzigartig für die ganze Region und den ganzen Kanton.» Es habe einfach alles gestimmt bei dem super organisierten Fest. «Die ganze Schweiz hat Armon den Titel gegönnt und wir konnten in Maienfeld mittendrin sein, was wirklich einmalig war.» Das der Schwingerkönig ihm den Thron als Stadtpräsident strittig macht, nimmt Dürler gelassen. «Auch als Persönlichkeit passt Armon hervorragend zu Maienfeld mit seiner angenehmen Art.» Die drittattraktivste Gemeinde Ein weiterer Höhepunkt in der Retrospektive sei sicher auch gewesen, dass Maienfeld es im Ranking der «Bilanz» auf Rang drei geschafft habe. «Nach den Kriterien, die sie aufgestellt haben, sind wir die drittattraktivste Gemeinde in der ganzen Schweiz.» Besonders schön sei dabei, dass sie sich nicht einmal dafür bewerben oder gar mit dem Schwingerkönig drohen mussten, um so gut platziert zu sein. «Die ersten beiden Gemeinden sind vom Kanton Schwyz. Arbeitsplatz ist ein Kriterium, Steuerkraft, unsere Anbindung an den Verkehr, Nachhaltigkeit sind sicher auch Themen. Wie genau der Mix ist, kann ich nicht sagen. Wir haben einfach den dritten Rang sehr gerne entgegengenommen.» Zurück auf Feld eins mit der Raumplanung Nicht so positiv blickt Heinz Dürler auf den Moment zurück, als im vergangenen Jahr die Gemeindeversammlung von Maienfeld das ganze Raumplanungskonzept zurückgewiesen hat. «Ein solcher Entscheid, der mit 168 zu 165 Stimmen wirklich knapp gewesen ist und eine Arbeit von drei Jahren zurückweist, mit dem musst du zuerst mal umgehen können.» Mittlerweile glaubt Dürler, dass er das Ganze ein wenig verdaut hat. «Wir haben jetzt eine neue Planungsgruppe zusammengestellt. Wir hatten bereits vier Sitzungen. » Es gebe bereits einen Zeitplan für das nächste Jahr und man wisse, wo man hinwolle und wie man kommunizieren wolle. «Ein Vorwurf war ja, dass wir das gesamte Verkehrskonzept nicht zeigen konnten. Da sind wir jetzt mit externer Hilfe es am Ausarbeiten. Abgedroschen wie es vielleicht klingt, ist für Maienfeld nochmals eine Chance, erneut daran zu schrauben.» Das Ziel sei es, die neue Revision des Raumplanungsgesetzes bis spätestens Ende 2027 fertigzubringen. «Wie der Fahrplan aussieht, werden wir es früher schaffen.» Die Pferderennen bleiben