Jan Andrist (RLZ Prättigau) am Start in Kitzbühel
Für sechs Nachwuchsathletinnen und -athleten aus der Interregion Ost ging diese Woche ein grosser Traum in Erfüllung: Sie durften die Schweiz am prestigeträchtigen «Longines Future Champions 2026»-Rennen in Kitzbühel vertreten.
Fünf der Qualifizierten stammen aus dem Bündner Skiverband, eine Athletin aus dem OSSV. Teil der Delegation war der Klosterser Jan Andrist vom RLZ Prättigau, der sich am Ganslernhang stark präsentierte. Bereits am Dienstagmorgen stand das erste Highlight an: ein Training auf dem legendären Ganslernhang. Die Slalompiste gehört zu den anspruchsvollsten und mythischsten im gesamten Weltcup – ein Ort, an dem sonst nur die besten Athleten der Welt unterwegs sind. Für die jungen Schweizerinnen und Schweizer war es ein beeindruckender Moment, selbst auf diesem steilen, eisigen Hang zu trainieren. Am Nachmittag folgte ein weiterer Höhepunkt: die Besichtigung der berühmten Streif-Abfahrt gemeinsam mit internationalen Stars. Auf der wohl schwierigsten Abfahrtspiste der Welt zu stehen und die Schlüsselstellen aus nächster Nähe zu erleben, hinterliess bei den Jugendlichen bleibende Eindrücke. Der Mittwoch brachte schliesslich den Renntag. Auf dem glatten und herausfordernden Ganslernhang zeigte das Schweizer Team eine starke Leistung. Besonders Jan Andrist überzeugte mit zwei sehr guten Slalomläufen (Rang 5) und trug zusammen mit den Teamkollegen massgeblich dazu bei, dass die Mannschaft den 7.Rang unter zwölf Teams erreichte. Für die jungen Athletinnen und Athleten war die Teilnahme am internationalen Rennen während der Hahnenkammwoche weit mehr als ein sportlicher Wettkampf. Auf derselben Piste zu fahren, auf der nur drei Tage später Weltcupgrössen wie Meillard oder Braathen um Hundertstel kämpfen würden, war ein Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen werden. Die Tage in Kitzbühel boten eindrückliche Momente, wertvolle Erfahrungen und Erinnerungen fürs Leben – ein Meilenstein in der jungen Karriere aller Beteiligten.