Januar mit wenig Schnee und Tagesgästen
Ein schneearmer Januar sorgte bei den Bündner Bergbahnen für einen ruhigeren Start ins Jahr 2026.
Laut dem Monitor von Bergbahnen Graubünden lagen die Ersteintritte 3,6 Prozent unter dem Vorjahr, vor allem wegen fehlender Tagesgäste. Trotz guter Bedingungen auf technisch beschneiten Pisten unterschätzten viele die Schneelage. Die Berggastronomie profitierte hingegen vom sonnigen Wetter und erzielte mehrheitlich Umsätze auf Vorjahresniveau. Das Klimabulletin von Meteo Schweiz zeigt, dass der Niederschlag in Nordbünden nur rund 32 Prozent des langjährigen Durchschnitts erreichte. Besonders erfolgreich waren Destinationen mit effizienter Beschneiung. Präsident Markus Moser betont deren zentrale Bedeutung, sieht jedoch Herausforderungen für kleinere Betriebe. Insgesamt bleibt die Branche dank guter Festtage optimistisch und verzeichnet per Ende Januar ein leichtes Plus.