Kälin und «Les Femmes Fatales»
Die Tanztheater-Produktion «Les Femmes Fatales» rückt vier herausragende Schweizer Frauen ins Zentrum: Marie Heim-Vögtlin, die erste Ärztin der Schweiz, Anna Göldi, das letzte Opfer in der Hexenverfolgung, die Autorin Iris von Roten und die Künstlerin Meret Oppenheim.
Das Stück der Winterthurer Dance Company One verbindet zeitgenössischen Tanz, Musik und Texte zu einer interdisziplinären Aufführung, die 300 Jahre Schweizer Geschichte beleuchtet. Neben Profi-Tänzerin Milena Büchi gehören Yvonne Sieber, Aline Perino und Corinne Kälin zur Kompanie. Dominique Devenport, bekannt aus den Serien «Sisi» und «Davos 1917», verfasst die Texte live während der Proben, die die Choreografien ergänzen und das Stück inhaltlich einordnen. Die Inszenierung erzählt die Geschichten nicht chronologisch, sondern thematisch, beleuchtet Charakter, Persönlichkeit und Vorlieben der Protagonistinnen. «Les Femmes Fatales» ist ein vielschichtiges Stück, das unterschiedliche Facetten zeigt, die Zuschauerinnen und Zuschauer auf unterschiedliche Weise ansprechen und bewegen soll. Das Stück verspricht eine starke Hommage an mutige Frauen und ihre Kämpfe für Selbstbestimmung und Freiheit. Auch in der Region ist das neue Stück mit Corinne Kälin zu sehen, nämlich in der Postremise in Chur am 18. Februar von 18.30 bis 20.00 Uhr und am 21. Februar von 19.30 bis 21.00 Uhr. Premiere feiert es am 13. und 14. Februar im Theater am Gleis in Winterthur.