«Erich ohne Gerda» mit Irina Schönen und Gian Rupf in Grüsch
Ein alter Mann, eine verstorbene Frau – wie sieht ein Neuanfang für einen über Achtzigjährigen aus? Können sich alte Gewohnheiten ändern? Welche Beziehungen, welche Abenteuer sind noch möglich? Nach «Erich und Gerda» erzählen Irina Schönen und Gian Rupf am Samstag, 7. März, um 20 Uhr im Kellertheater Rosengarten in Grüsch von «Erich ohne Gerda», basierend auf Tim Krohns Romanzyklus „Menschliche Regungen“.
Gerdas Asche steht auf dem Küchenschrank, doch ihre Stimme bleibt bei Erich. Mit der Urne unterm Arm wagt er Schritte ins Unbekannte – in die Berge, in einen Coiffeursalon, ins Altersheim seines Bruders, in Erinnerungen und vergessene Talente. Irina Schönen und Gian Rupf, der in Fanas lebt, bilden ein eingespieltes künstlerisches Duo. Mit szenischen Lesungen, literarischen Programmen und als Stimmen des SRF-Kulturplatz sind sie in der Schweizer Kulturszene präsent. Beide verbinden Schauspiel, Sprache und Literatur zu intensiven Bühnenabenden, oft basierend auf Romanen oder Erzählzyklen. In «Erich ohne Gerda» verweben sie Tim Krohns warmherzige, schrullige Dialoge zu einem berührenden Abend über Routinen, Mut und die Frage, wie wir alt werden wollen. Ein stilles, humorvolles Stück über das Weiterleben und das, was bleibt.
Vorverkauf: www.kulturhaus-rosengarten.ch (Fr. 30/15)
