In den Top 2 des Landes, aber keine Aufstiegspläne
Der HC Prättigau-Herrschaft erreichte Historisches. Mit dem 3:1-Sieg in der Best-of-5-Serie gegen Qualifikationssieger Wil sicherte sich der Bündner Erstligist den Playoff-Titel und damit die Qualifikation für den Schweizer Final. Präsident Stephan Weber betont jedoch, dass ein möglicher Aufstieg für den Verein kein Thema ist.
«Die Freude im Verein und im ganzen Umfeld ist riesig», sagt Stephan Weber. «Der Einzug in den Schweizer Final ist für uns etwas Historisches und erfüllt uns mit grossem Stolz.» In der Region sei derzeit eine besondere Energie zu spüren. «Die Begeisterung in der Mannschaft und bei unseren Fans ist förmlich greifbar», sagt der Präsident. «Gleichzeitig bleiben wir demütig. Wir wollen diesen Moment geniessen und im Final nochmals alles investieren.» Der Erfolg gegen Wil kam keineswegs zufällig zustande. Für Stephan Weber lag die entscheidende Grundlage klar auf der Hand: «Es war unser Teamgeist und die Überzeugung innerhalb der Mannschaft, welche den Unterschied machten.» Das Team habe als echtes Kollektiv gespielt. «Wir arbeiteten sehr diszipliniert und zeigten in entscheidenden Momenten die nötige Effizienz.» Dabei war die Ausgangslage vor der Serie eindeutig: Wil hatte die Qualifikation gewonnen und ging als Favorit ins Duell. Doch der HC Prättigau-Herrschaft hielt dagegen. «Der Glaube an unsere Chance – trotz der Aussenseiterrolle – machte uns enorm stark», erklärt Stephan Weber. «Wir brachten Wil grossen Respekt entgegen, machten uns aber nie kleiner, als wir sind.» Auch emotional bedeutend