Sieg für Orlik, erster Kranzgewinn für Joos und Gantenbein
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26. Mai 2026
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Sieg für Orlik, erster Kranzgewinn für Joos und Gantenbein

Armon Orlik gewinnt in Näfels das Glarner-Bündner und feiert seinen 27. Kranzfestsieg. Im Schlussgang bezwingt der Maienfelder den jungen Glarner Sales Tschudi. Ein Spitzenresultat erzielt auch der Zilliser Josias Müller, weiter feiert das Bündner Team zwei Neukranzer.

Auch als Folge der vielen verletzungsbedingten Ausfälle von Nordostschweizer Spitzenschwingern standen auf der 125-köpfigen Teilnehmerliste des Glarner-Bündner Kantonalfests nur drei Eidgenossen. Mit dem Toggenburger Damian Ott, vor drei Wochen Sieger am «Thurgauer», und Schwingerkönig Armon Orlik trafen die beiden meistgenannten Favoriten zum Festbeginn gleich aufeinander. Der Gang endete gestellt. Trotz Startsieg nie in die Entscheidung eingreifen konnte mit Roger Rychen der dritte Eidgenosse, der Glarner Lokalmatador verpasste am Ende gar die Kranzränge.

Orlik hielt sich bis zur Festhälfte (gegen Christan Bernold und David Forrer) ebenso schadlos wie Ott. Während der Kilchberg-Sieger im noch am Vormittag ausgetragenen vierten Gang den zu diesem Zeitpunkt führenden Thurgauer Teilverbandskranzer Mario Schneider in letzter Minute am Boden bezwang, notierte Orlik gegen Silvio Oettli die dritte Maximalnote in Serie.

Sechster «Glarner-Bündner»-Triumph

Nach der Pause verlor Ott sensationell gegen den erst 17-jährigen Glarner Emporkömmling Sales Tschudi und kam so für den Tagessieg nicht mehr in Frage. Orlik besiegte dagegen im fünften Gang auch den Schwyzer Gast Joel Kessler und stand als Führender sicher im Schlussgang. Mit einem Viertelpunkt dahinter folgte ein punktgleiches Sextett, aus dem die Einteilung den Einheimischen Tschudi als finalen Kontrahent Orliks bestimmte.

Tschudi forderte im Schlussgang Orlik über sechs Minuten, ehe sich der Maienfelder am Boden durchsetzte. Rund zwei Kilometer Luftlinie vom Flugplatz Mollis entfernt, wo er vor neun Monaten seinen grössten Triumph feierte, gewann Orlik auf der Denkmalwiese bereits zum sechsten Mal das «Glarner-Bündner». Zählt man noch den «Nordostschweizer»-Sieg in Mollis 2023 dazu, ist es für den 30-Jährigen bereits der achte Kranzfesterfolg auf Glarner Boden.

Erster Kranzgewinn für Nando Joos und Linard Gantenbein

Am «Glarner-Bündner» sind jeweils sämtliche Bündner startberechtigt; So umfasste das Aufgebot des Technischen Leiters Andi Gees 32 Namen. Verzichten musste das Team neben dem rekonvaleszenten Christian Biäsch kurzfristig auch auf den angeschlagenen Untervazer Niklas Lötscher.

Josias Müller, zweifacher Festsieger in der Vorbereitung, startete mit einer Niederlage gegen den Schwyzer Fredi Bruhin ungünstig ins Fest. Durch fünf Siege arbeitete sich der Zilliser bis auf Rang vier nach vorne und gewann die fünfte Auszeichnung der Laufbahn.

Mit Nando Joos und Linard Gantenbein durften die Bündner schliesslich gleich zwei Neukranzer feiern. Joos bezwang bereits in den ersten vier Gängen zwei Kranzschwinger, ein abschliessender Erfolg gegen Mirco Brunner reichte dem 17-Jährigen Tenner zur Auszeichnung. Punktgleich auf Rang sechs klassierte sich Linard Gantenbein aus Tiefencastel. Der 22-Jährige sicherte sich die Auszeichnung mit vier Siegen und nur einer Niederlage.

 

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