Feine Creme, die gegen Kopfweh hilft…
Schon der Name macht gluschtig: Mädesüss. Jetzt begegnet einem beim Spazierengehen vielleicht ein süsser Duft einer Mischung aus Bittermandel, Honig und Vanille. Dann nehmen Sie einen Stängel mit und probieren das Rezept aus für eine besondere Creme.
Ich durfte eine Zubereitung kennenlernen, die einen zum Schwärmen bringt: eine Creme. Danke, Michèle! Doch vor der Zubereitung muss das hochwachsende Kraut erstmal gesammelt werden. Die weiss blühende gefiederte Pflanze wächst an feuchten nährstoffreichen Ufern und Wiesen und duftet betörend. Sie wird 1,5 bis 2 Meter hoch und ist von jetzt an bis in den August hinein zu finden. Gerne gibt es grössere Bereiche, wo sie sich ausbreitet, wenn sie sich wohlfühlt, auch in höheren Lagen. Da kann man also guten Gewissens sammeln. Bekannt ist Mädesüss vor allem für Tee, dem eine Kopfweh-lindernde Wirkung nachgesagt wird. Denn die Pflanze enthält wie Aspirin Salicylsäure. Da kenne ich eine noch bessere Idee gegen Kopfweh: eine Creme, die einen feinen Vanille- bzw. Mandelgeschmack hat, ganz ohne Vanille und Mandeln. Ernten Sie die ganze Pflanze. Sie sind sicher, dass Sie das richtige Kraut gefunden haben, wenn es einen Bittermandelgeruch bei der Ernte ausströmt. Riechen Sie an Stiel und geriebenen Blättern. Um sicher zu sein, dass man die richtige Pflanze erntet, hilft eine App wie zum Beispiel PlantNet. Fotografieren, vergleichen, lesen und Sie sind sich sicher.