«Sechs Tage unbemerkt: Erst am 4. August entdeckte das Amt für Informatik in Chur, dass Angreifer auf einem Server des Kantons Dateien hinterlegt hatten.»
Graubünden, Region
12. August 2026
Graubünden
Cyberangriff auf kantonale Verwaltung
Beim Cyberangriff auf die Server des Kantons nutzten die Täter eine Schwachstelle, die seit Mitte Juli bekannt war. Das Sicherheitsupdate folgte erst am Abend des 5. August, der Einbruch blieb sechs Tage unbemerkt. Das Amt für Informatik räumt Handlungsbedarf ein.
Ende Juli erbeuteten Unbekannte in Liechtenstein 31000 Datensätze aus dem Verzeichnis der wirtschaftlich Berechtigten, das festhält, wer hinter Stiftungen und Firmen steht. Der Fall erschüttert den dortigen Finanzplatz. Deutlich glimpflicher davongekommen ist der Kanton Graubünden.