Die AHV-Lösung
Seit ich mich mit Politik beschäftige – also rund 45 Jahre –, kommen einige studierte, hochintelligente Fachleute zum Schluss, dass die AHV in rund 10 Jahren kein Geld mehr haben wird. Und tatsächlich ist dieses Szenario nie eingetroffen, zurzeit hat sie rund 45 Milliarden Franken Vermögen.
Hauptsächlich deshalb, weil hohe Löhne hohe AHV-Einnahmen zur Folge haben, jedoch nur auf maximal Fr. 2520 monatlich versichert sind. Das heisst die exorbitanten Löhne in Zürich, Zug, Basel, Bern und Genf haben die AHV bis heute genügend mit Geld versorgt. Nun kommt die 13. AHV-Monatsrente und kein Politiker kommt eigenartigerweise auf die nahegelegene Idee, dass die AHV sparen könnte. Es gibt in der Schweiz 1 SUVA, 1 MwSt-Verwaltung, aber sage und schreibe 72 (!) AHV-Zweigstellen. Diese Dezentralisierung stammt aus der Zeit, als die AHV in bar den Rentnern noch vom Pöstler an der Haustüre ausbezahlt wurde. Aber im heutigen digitalen Zeitalter muss dieser alte Zopf verschwinden. In diesen Büros – meistens an bester/teuerster Geschäftslage – wird periodisch das gesamte Mobiliar und die Informatik ausgetauscht und die ausrangierten, erstklassigen Büromöbel und Computer werden an Angestellte verteilt. Diese Zweigstellen haben im Wesentlichen nichts anderes zu tun, als AHV-Guthaben von einer Kasse an die andere zu übertragen (Fehlerquelle!) und die Lohnabrechnungen zu kontrollieren. Es sind reine Geldvernichtungs-Maschinerien mit im Kaderbereich sehr hohen Gehältern. Würde man 1 AHV ausserhalb der Zentren Zürich, Basel, Bern und Genf schaffen, liesse sich die fehlende Milliarde jährlich einsparen und man könnte die Situation nach 5 bis 8 Jahren neu beurteilen.