Zwischen Melancholie und Klangrausch
Die Liveperformance «Ich weine am liebsten in Klos» von Martina Caluori und Marcel Gschwend begeisterte am Samstagabend im Kultur. Haus Conters mit einer ungewöhnlichen Verbindung von Lyrik und Klang.
Am Samstagabend wurde das Kultur.Haus in Conters zum Schauplatz eines besonderen Kunsterlebnisses. Mit «Ich weine am liebsten in Klos» präsentierten Martina Caluori und Marcel Gschwend eine Liveperformance, die Sprache und elektronische Klänge auf eindrückliche Weise miteinander verband. Das Publikum erwartete keine gewöhnliche Lesung, sondern eine sinnliche Erfahrung zwischen Poesie, Geräuschen und Emotionen. Sabine Rudolf begrüsste die Gäste in einem bewusst neu gestalteten Ambiente. «Ich wollte mal ein ganz anderes Ambiente, einen ganz anderen Rahmen, etwas Intimeres», erklärte sie. Statt eines Romans stehe diesmal Lyrik im Mittelpunkt, begleitet und erweitert durch eine Soundperformance. Die Veranstalterin freute sich über diese neue Form der Darbietung und wünschte dem Publikum eine ebenso spannende wie genussvolle Stunde.