Schulkinder tüfteln, programmieren und entdecken
Wie werden mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen in der Berufswelt angewendet? Dieser Frage gingen Schülerinnen und Schüler der dritten bis sechsten Klasse während der Bündner MINTWoche nach. Das Angebot der Pädagogischen Hochschule Graubünden und ihrer 14 Partner aus der Bündner Wirtschaft, darunter Unternehmen aus Landquart und dem Prättigau, verzeichnete 137 Anmeldungen – 20 Prozent mehr als im Vorjahr.
Während der Bündner MINTWoche beschäftigten sich die Kinder mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und lösten gemeinsam praxisnahe Aufgaben. An der Pädagogischen Hochschule Graubünden lernten sie spielerisch die Grundlagen kennen. Wie diese in der Berufswelt angewendet werden, erlebten sie bei 14 Kooperationspartnern aus der Bündner Wirtschaft – unter anderem Georg Fischer Rohrleitungssysteme in Seewis-Pardisla, Repower in Küblis, Rhätische Bahn und login Berufsbildung in Landquart sowie Trumpf Schweiz in Grüsch. So erfuhren die Teilnehmenden beispielsweise, wozu mathematische Kenntnisse oder Programmierfähigkeiten in der Praxis gebraucht werden und erhielten Einblicke in verschiedene technische Berufe. Je nach Angebot lernten sie, wie aus Kunststoffgranulat ein fertiges Bauteil entsteht, wie sich Strom aus Wasser, Wind oder Sonnenenergie gewinnen lässt und wie man einen Roboter programmiert, damit er selbständig Aufgaben löst.