Brennpunkt Wolf
Kürzlich war ich in Zürich und war erstaunt, wie ich als Bündner in Zürich empfangen werde. An Abfallkübeln, Hauswänden, Anschlagbrettern usw. wird man als Bündner mit speziell angefertigten Aufklebern begrüsst! Ich finde es wirklich gut, wenn es Leute gibt, die ihr gestalterisches Können unter Beweis stellen und dies auch der Öffentlichkeit zeigen. Aber bitte verwendet doch nur etwas Verstand dafür, abgesehen es sei noch etwas übrig von diesem. Es ist mittlerweile jedem klar, dass die Thematik Wolf ein Dauerbrenner ist (leider). Genau aus diesem Grund ist es wichtiger denn je, über diese Thematik zu diskutieren und eine gute sowie nachhaltige Lösung zu finden. Im Schweizer Mittelland verschwand der Wolf bereits im 17. Jahrhundert zum letzten Mal, wobei er in der Alpenregion grösstenteils erst im 19. Jahrhundert das letzte Mal verschwand. Was ich mit dem sagen will, kann jeder für sich selber interpretieren. Er verschwand zu dieser Zeit natürlich nicht nur von selbst, sondern auch durch das Eingreifen des Menschen, da die Landwirtschaft existenziell sehr wichtig war. Im Jahr 1995 wanderten die ersten Wölfe wieder in die Schweiz ein, ob dies jedoch auf natürliche Weise geschah, sei dahingestellt. Das Thema Wolf wird in der heutigen Zeit leider oft durch eine ganz falsche Brille beurteilt und ist auch deshalb ein Brennpunkt in der Politik. Die SVP ist die einzige Partei, welche sich aktiv für Massnahmen gegen den Wolf einsetzt und versucht, unsere Landwirtschaft sowie Natur zu schützen. Leider gibt es von den anderen bürgerlichen Parteien nichts weiter als ein Schweigen! Es wird mit Emotionen, mit falschen Darstellungen und mit Wunschgedanken beurteilt, ob der Wolf ein Bleiberecht hat oder nicht. Zudem muss sich die ländliche Bevölkerung vieles von der naturfernen und ahnungslosen städtischen Bevölkerung vorschreiben lassen, was zu tun ist, wie zum Beispiel die originellen Entwickler des Aufklebers. Fakt ist, dass jeder einzelne lebende Wolf in der Schweiz im Schnitt über 1 Mio. CHF kostet, die Anzahl der geschaffenen Arbeitsstellen beim Bund sich innert der letzten 15 Jahre um ein x-faches vervielfacht haben (heute über 50 Stellen mit überdurchschnittlichem Gehalt), die Landwirtschaft um den Schutz ihrer Tiere und ihre Existenzen kämpfen müssen und all das auf Kosten des Steuerzahlers. Aus diesem Grund bin ich ganz klar der Meinung, dass Bund und Kanton jetzt handeln und sich positionieren müssen, wie das die SVP als einzige Partei bereits heute macht, und dass wir es unseren Vorfahren gleich machen, zumindest mit einer starken maximalen Regulation der Grossraubtiere in unserer schon kleinen Schweiz, welche ohne die jetzt geplagte Landwirtschaft nicht zu der geworden wäre, welche sie jetzt ist. Als Letztes möchte ich dem ganzen Gremium empfehlen, welches hinter den ganzen Aufklebern steckt, sich zu überlegen, wieso viele Leute genau aus dieser Region ihre Freizeit im schönen Bündnerland verbringen. Wir wissen besser, was für uns gut ist und was nicht!