Die Welt ist voller Wunder, was man vergisst, wenn man zu oft am Handy ist.
Kolumnen
Am 01.November 2025
Zwischen den Zeilen
Detox und Vertrauen
Nachdem ich kürzlich das neue Jenke-Experiment im TV gesehen habe, bin ich überzeugt davon, in Zukunft weniger an meinem Smartphone zu hängen. Beim Planen und Organisieren einer bewussten digitalen Auszeit ist mir aufgefallen, wie sich die technischen Geräte in beinahe jeden Bereich meines Lebens eingeschlichen haben und dass es gar nicht so einfach wird, den viereckigen Kasten ausgeschaltet zu lassen.
Es ist wahr: Ich bin zu häufig und auch zu lange am Smartphone. Auch wenn ich mir selbst einrede, dass das vor allem wegen meines Berufs ist, verschwende ich in Wahrheit extrem viel wertvolle Lebenszeit in den sozialen Medien. Was ich nach aussen vielleicht noch als «Recherche» verkaufen kann, entpuppt sich oft als sinnloses Scrollen und Schauen von lustigen Videos. Dass das meinem mentalen Wohlbefinden nicht guttut, weiss ich längst. Genauso wie mir klar ist, dass ich diese Zeit besser mit Lesen oder Schreiben verbringen würde. Doch jetzt ist die Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen: Ich will meinen digitalen Konsum auf ein Minimum reduzieren.