Edith Gartmann im Interview
Edith Gartmann ist eine Autorin der alten Schule. Sie braucht ihre Rituale, um in ihre Schreibblase abzutauchen, schreibt und bearbeitet ihren Stoff meist von Hand und setzt in ihrem Schaffen bewusst auf Qualität statt Quantität.
Edith Gartmann stammt aus dem Safiental, lebt aber in Basel: «Ich verbringe die Ferien gern hier in Graubünden. Nicht nur in Safien, sondern auch in anderen Tälern des Kantons. Ich habe auch manchmal Heimweh, aber mein Leben findet eindeutig nicht hier statt.» Es schlügen inzwischen zwei Herzen in ihrer Brust, sagt die Autorin: «Es ist weniger die Frage, ob Basel oder Graubünden, sondern mehr das Hin und Her zwischen Stadt und Land. Wenn ich länger in den Bergen bin, frage ich mich, was ich eigentlich in der Stadt mache. Wenn ich dann aber zurück in meinem Alltag bei der Familie und im sozialen Umfeld bin, merke ich, dass ich vieles in der Stadt auch sehr attraktiv finde.» Eine Stadt sei anders lebendig und lasse viele verschiedene Lebensentwürfe zu: «Alles ist normal, weil es von allem etwas gibt.» Auch mit der Vielfalt des kulturellen Angebots einer Stadt könne das Leben auf dem Land nicht konkurrenzieren. Bereits in jungen Jahren hat es Edith Gartmann, nach dem Kindergartenseminar in Chur, ins Unterland gezogen. Wegen der Liebe und wegen ihrer künstlerischen Ausbildung sei sie dann in Basel gestrandet, erzählt sie: «Ich habe den Vorkurs an der Schule für Gestaltung und eine Ausbildung in Malerei gemacht.» Wie sie beim Schreiben gelandet ist und vieles Weitere, erfahren Sie, wenn Sie den QR-Code scannen.