Region
12. Dezember 2025
Seewiser Steuerfuss bleibt gleich
Seit ihrer Eröffnung am 9. Dezember 2005 prägt die Sunnibergbrücke das Bild von Klosters in besonderer Weise. Mit der Fertigstellung der Ortsumfahrung wurde das Dorf vom Durchgangsverkehr entlastet – ein Meilenstein für die Aufenthaltsqualität im Ortskern.
Gleichzeitig hat sich die von Christian Menn entworfene Brücke zu einem prägenden Wahrzeichen der Gemeinde und der gesamten Region entwickelt.
Ein Meisterwerk der Ingenieurbaukunst
Die 526 Meter lange Schrägka-belbrücke gilt als eines der be-deutendsten Werke des Schwei-zer Brückenbauingenieurs Chris- tian Menn. Ihre vier leicht nach aussen geneigten Pfeiler, die besonders flach geführten Schrägkabel sowie die elegant geschwungene Linienführung verleihen dem Bauwerk eine aussergewöhnliche Leichtigkeit. Harmonisch in die alpine Land-schaft eingebettet, überzeugt die Brücke sowohl aus der Ferne als auch bei der Überfahrt mit ihrer architektonischen Klarheit.
Jubiläumsbeleuchtung im Dezember und über den Jahreswechsel
Zum 20-Jahr-Jubiläum wür-digt die Gemeinde Klosters ihr Wahrzeichen mit einer spezi-ellen Abendbeleuchtung. Die Sunnibergbrücke wird vom 9. bis 14. Dezember 2025 so-wie vom 24. Dezember 2025 bis 2. Januar 2026 jeweils nach Einbruch der Dunkelheit illu-miniert. Die Installation setzt das markante Bauwerk dezent, aber wirkungsvoll in Szene. Im Rahmen der Beleuchtung kommen unterschiedliche Su-jets zur Projektion. Vom Schwei-zerkreuz über das Bündner und Klosterser Wappen bis zu einem besonderen Highlight: den Sche-renschnitt-Mustern der lokalen Künstlerin Monika Flütsch, wel-che speziell für die Jubiläums-illumination aufbereitet wurden und der Brücke eine kunstvolle und regionale Note verleihen.