«Ein historischer Roman ist wie eine Diplomarbeit»
Seit Kurzem ist das neue Buch «Der Duft von Glück» der Jenazer Autorin Ladina Bordoli draussen. Wie schon «Der Geschmack von Freiheit», welches im Dezember 2024 erschien, spielt auch der neue Roman in der Welt der grossen Schweizer Chocolatier-Familien. Das ist insofern verwunderlich, da Bordoli selbst Schokolade gar nicht mag.
Bis ein Buch dann endlich in den Läden steht, vergeht viel Zeit, und doch würde Ladina Bordoli nicht von Erleichterung sprechen, dass der zweite von insgesamt drei Schokoladen-Romanen draussen ist. Ihre Arbeit am Projekt sei bereits seit Monaten abgeschlossen. «In der Zwischenzeit habe ich mich intensiv mit anderen Schauplätzen, Geschichten und literarischen Projekten beschäftigt. Umso mehr freue ich mich, dass die Geschichte nun endlich bei den Lesern angekommen ist und meine Arbeit eine sichtbare – und hoffentlich genussvolle – Form angenommen hat.» Herrlich komplex und nicht klischeehaft Da das Buch erst seit wenigen Tagen auf dem Markt sei, lassen die Leserreaktionen noch auf sich warten. Doch Bekannte, die es vorab gelesen haben, beschreiben laut Bordoli die Geschichte als spannend und hinsichtlich des historischen Settings als bildhaft und atmosphärisch umgesetzt. Ihrer Lektorin habe vor allem die Liebesgeschichte der jungen Amelie sehr gut gefallen. «Sie nannte die Liebesgeschichte ‘herrlich komplex und nicht klischeehaft’. » Ihre Hauptfigur arbeitet lange bei Peter-Callier, verliebt sich aber in den attraktiven Konkurrenten Rodolphe Lindt. Als sie bemerkt, dass dessen Liebe in erster Linie der Schokolade gilt, wendet sie sich von ihm ab und heiratet schlussendlich den charmanten Arzt Wilhelm. Doch ganz vergessen kann sie ihre grosse Liebe Rodolphe nie. Wie gut, dass sie ihn dann an einem Tag unverhofft wieder trifft.