Madrisa wird sechzig
Am Neujahrstag 1966 fuhren die ersten Gäste in silbrigen Gondeln hoch auf die Madrisa. Sechzig Jahre später sind die Gondeln blau – und die Beliebtheit des Gebiets ungebrochen. Zum Jubiläum gibt es auf Madrisa verschiedene Attraktionen und die Wiedereröffnung eines legendären Skilifts.
«Alles fährt Ski, alles fährt Ski …», sang Vico Torriani 1963. Damit jedoch die ganze Nation tatsächlich Ski fahren konnte, brauchte es genügend Pisten. In Klosters wurden in den 1960er-Jahren mehrere Berge geprüft, um neue Skigebiete zu erschliessen. Die Wahl fiel schliesslich auf die Madrisa: Die sonnige Lage, die sanften Hügel und die überschaubare Grösse machten das Gebiet unterhalb des Madrisahorns ideal für Familien. Neben mehreren Bügelliften wurden von Beginn weg auch Winterwanderwege angelegt. Am 1.Januar 1966 ging die Madrisabahn in Betrieb. «Die Türen der silbrigen Gondeln mussten die Bähnler jeweils von Hand öffnen und schliessen. In der ersten Saison wurde zudem eine Baubaracke zu einem Restaurant umfunktioniert, da sich der Bau des Restaurants Albeina – später Saaseralp – verzögerte», erzählt Nadja Rollier, stellvertretende Geschäftsführerin der Klosters-Madrisa Bergbahnen.