Raumplanung geschafft, Veloweg vertagt
In Bezug auf die Raumplanung kam die Gemeinde Malans im Jahr 2025 einen grossen Schritt weiter. Eine Verzögerung gab es beim Veloweg nach Landquart. Dieser soll – nebst anderen Projekten – in diesem Jahr realisiert werden. «Wir können aktuell nicht gross Rücklagen bilden», sagt Gemeindepräsident Christoph Caprez mit Blick auf die allgemeine finanzielle Situation.
Wie würden Sie das Jahr 2025 für Ihre Gemeinde in einem Satz zusammenfassen? Christoph Caprez überlegt kurz. «Es war ein positives und erfreuliches Jahr.» Welches Projekt oder welche Entscheidung stellte den grössten Erfolg dar? «Das Wesentlichste war der Regierungsbeschluss zur Teilrevision der Ortsplanung. Dazu erhielten wir nun eine positive Rückmeldung. Wir waren zuvor unsicher, weil wir als erste Gemeinde gewisse Mobilisierungsmassnahmen aus dem Baugesetz herausnahmen – was eine längere Geschichte mit weitreichenden Folgen nach sich zog.» Die Raumplanung sei ein sehr langfristiger Prozess, erläutert Christoph Caprez, mit einem Zeithorizont von zehn bis fünfzehn Jahren. Nun sei die Grundlage geschaffen, wie künftig mit den Landressourcen umgegangen werden soll. Malans ging dabei einen eigenen Weg, «weil wir der Ansicht waren, dass der Staat nicht auf Grundeigentum zurückgreifen darf. Dies mussten wir zuerst klären.» Die Gemeindeversammlung ging davon aus, dass dies möglich sei. «Doch es gibt unterschiedliche Auffassungen, die juristisch auch verschieden interpretiert werden können», räumt Christoph Caprez ein. Letztlich wurde das Vorgehen der Gemeinde Malans bewilligt.