Zum Leserbrief bezüglich dem Artikel «Gretas Sekte und das WEF»
Leserbriefe
26. Januar 2026

Zum Leserbrief bezüglich dem Artikel «Gretas Sekte und das WEF»

Sehr geehrter Herr Brändli Im Gegensatz zu Ihnen fand ich den Artikel von Herrn Imhof sehr zutreffend. Ausserdem ist seine Wortwahl nicht im Mindesten vergleichbar zu der von Donald Trump. Scharf ist nicht gleich respektlos.

Trump als «politisch unbequem» zu bezeichnen, ist ein Witz. Schön wär’s. Er ist respektlos, beleidigt und erpresst unser Land und unsere Regierung und verbreitet täglich irgendwelche Lügen. Er missbraucht skrupellos seine Macht um seine persönlichen Interessen zu verfolgen und sich zu bereichern. Kritiker versucht er auszuschalten. Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund, ihn gleich als Friedensapostel darzustellen. Den Ukrainekrieg hätten wohl viele gerne rasch beendet und am meisten sicher die Ukrainer selbst. Aber wenn das eigene Land von heute auf morgen vom Nachbarn überfallen wird und als Bedingung für den Frieden die Aufgabe von Souveränität und Freiheit ist, dann kann man wohl kaum davon reden, dass die Diplomatie geendet und der Krieg darum begonnen hat.

Auch zur Klimakrise bin ich anderer Meinung: Sie erwähnen, dass ein mächtiger Gletscher im Churer Rheintal vor 20‘000 Jahren innert 10‘000 Jahren abgeschmolzen ist. Genau das ist der Punkt. Denn die Gletscher schmelzen nicht mehr innerhalb von 10‘000 Jahren ab, sondern innerhalb von Jahrzehnten. Seit 1970 sind bei uns über 1‘000 Gletscher verschwunden. Der heutige Klimawandel ist grösstenteils vom Menschen gemacht, daher wäre er auch vom Menschen aufhaltbar, oder zumindest abschwächbar. Denn so schnell wie er voranschreitet, wird die Menschheit und die Natur in der heutigen Form, sich nicht anpassen können.  Ebenso wenig können wir «der Lawine ausweichen», wie Sie vorschlagen. Wir haben keinen Ersatzplaneten.

Brigitte Steiner, Buochs

Verwandte Artikel
Ja zu Graubünden Nein zur Halbierungsinitiative
Leserbriefe, Region
Leserbriefe
Februar 28, 2026
In Augustreden und politischen Veranstaltungen werden sie hochgehalten: die Einheit, der Zusammenhalt, die Willensnation Schweiz, die vier Landesteile...
Leserbrief zum Artikel «Wird das Café Herz je wieder eröffnet?»
Leserbriefe
Unlock Content
Prättigau
Mit Interesse habe ich den erwähnten Artikel gelesen, verfolge ich doch seit Jahren, was sich in der Grüscher Gastroszene so tut. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es nicht einfach ist, in Grüsch ein Restaurant profitabel zu betreiben.
Februar 17, 2026
Allerdings braucht es dazu einen gewissen Umsatz, um nur schon die Fixkosten wie Miete, Löhne, Strom, etc. zu bezahlen. Das bedingt aber auch, dass di...
Halbierungsinitiative: Aus für den Sport?
Leserbriefe, Region
Leserbriefe
Februar 14, 2026
200 Fr. sind genug für die SRG, um ihre Aufgaben zu erfüllen, meint die SVP. Für mich bringt diese Initiative den Kahlschlag der SRG. Die SRG müsste d...
JA zur Klimafonds-Initiative
Leserbriefe
In der Schweiz gibt es eine hohe Anzahl an Bergstürzen, da die Alpen geologisch aktiv und anfällig für Naturgefahren sind. Über 60 grosse historische Ereignisse sind dokumentiert. Zudem gelten schweizweit über 200 Bergregionen als potenziell gefährdet. Bergstürze treten vermehrt in den Sommermonaten auf. Ursachen sind oft extreme Niederschläge, Frost-Tau-Zyklen, die Felsen schwächen. Der Klimawandel fördert das Auftauen des Permafrosts.
Februar 11, 2026
Wir müssen sehr schnell von fossilen Energien auf Sonnen-, Wasser- und Windenergie umsteigen. Mit dem Klimafonds investieren wir für Wohlstand, Arbeit...
SRG-Halbierungs-Initiative – Nein danke!
Leserbriefe
Die Zeit schreitet zügig voran und schon in fünf Wochen kommt die SRG-Halbierungs-Initiative der SVP am 8.März 2026 zur Abstimmung.
Februar 11, 2026
An der Regio-Versammlung SRG Zürich-Schaffhausen Sektion 2 vom 26. Januar in der Wirtschaft Neubühl Wädenswil wurde drastisch deutlich, was die Halbie...
Antwort auf Zwei steinige Wege in Maienfeld
Herrschaft, Leserbriefe
Herrschaft
Sind Grundeigentümer nicht gleicher Meinung wie die Behörden und führt dies für sie zu einem Ärgernis, wird postwendend (Anfang 2023) beim kantonalen Departement für Infrastruktur, Energie und Mobilität (DIEM) ein Enteignungsverfahren eingeleitet. Leider sind die Verfahren langwierig, was für viele, inkl. die Bevölkerung, verständlicherweise schwer nachvollziehbar ist.
Christian Imhof 
Februar 11, 2026
Um die Bevölkerung zu beschwichtigen und vom Verursacher (die Behörden) dieses Verfahrens abzulenken, wird nun folgendes Argument in Umlauf gebracht: ...