Kommentar zu Brändli
Sehr geehrte Herr Imhof! Mit Genugtuung habe ich Ihren Artikel betreffend dem Trump-Besuch am WEF gelesen. Erwartungsgemäss folgte eine Reaktion aus den bekannten Kreisen im Einzugsgebiet ihrer Zeitung, in diesem Fall von Aldo Brändli, Zizers. Es bringt nichts, auf diese abstrusen Behauptungen einzugehen, dies käme einer erfolglosen Liebesbemühung gleich. Nur soviel: Wer die mittlerweile zum Standard gewordenen Tatsachenverdrehungen und Lügen von Donald Trump rechtfertigt, muss sich nicht verwundern, wenn er oder sie den rechtsextremen und populistischen Kreisen zugeordnet wird. Dazu passt das Leugnen der wissenschaftlich von Menschenhand verursachte Klimaerwärmung. Hannah Arendt, die berühmte politische Theoretikerin und Publizistin hat es treffend formuliert: «Leiern sie herunter was andere sagen, und sie werden nur Freunde haben» oder «Man kann sagen, dass der Faschismus der alten Kunst zu lügen gewissermassen eine neue Variante zugefügt hat - die teuflischste Variante, die man sich denken kann - nämlich das Wahrlügen.» Dazu ist eigentlich nichts beizufügen.