Matthias Mutter restauriert wertvolle Kulturgüter
Im letzten Sommer restaurierte Matthias Mutter den Dorfbrunnen in Jenins. Der gebürtige Walliser lebt seit über 20 Jahren in Graubünden. Der Restaurator war schon an der Restaurierung der Hagia Sophia in Istanbul und der Churer Kathedrale beteiligt. Ein Besuch in seinem Atelier in Bad Ragaz.
Nach Graubünden kam Matthias Mutter im Jahr 2001. Grund dafür war die Restaurierung der Churer Kathedrale. Zum Restaurator und Konservator wurde der gebürtige Walliser auf Umwegen. Da sein Vater ein Malergeschäft hatte, absolvierte er nach seiner Schulzeit zuerst eine Malerlehre in einem befreundeten kleinen Betrieb. «In diesem Geschäft arbeiteten wir nur zu dritt, der Meister, ein Mitarbeiter und ich», sagt Mutter. Der Betrieb habe hauptsächlich Renovationen durchgeführt und fast keine Malerarbeiten bei Neubauten. In seiner Lehre habe er deshalb das Handwerk von Grund auf gelernt, was ihm heute noch bei seiner Arbeit diene. «Ich bin froh, habe ich zuerst die Lehre gemacht und erst anschliessend das Studium zum Restaurator absolviert », ergänzt er.
