Ja zu Graubünden Nein zur Halbierungsinitiative
In Augustreden und politischen Veranstaltungen werden sie hochgehalten: die Einheit, der Zusammenhalt, die Willensnation Schweiz, die vier Landesteile mit ihren Sprachen, Kulturen, Brauchtum, Traditionen, Identität und Zusammenhalt. Wir sind als kleines, wohlhabendes Land stolz auf Unabhängigkeit und unsere demokratischen Strukturen. Häufig heisst es sogar, das mache unsere Heimat aus, und diese gelte es gegen alles Mögliche zu verteidigen. Und jetzt soll das, was die Schweiz über Sprachen und Regionen hinweg verbindet, was Information, Kultur und Debatte ermöglicht, das Gemeinschaftswerk, das uns allen gehört, bis in die entferntesten Winkel unseres Kantons zu teuer sein und zerstört werden. Ausgerechnet von Kreisen, die unsere Werte so betonen, und in einer Zeit, wo vom Ausland gesteuerte Desinformationskampagnen (Musk, Putin) sich ungebremst ausbreiten können, wollen wir die eigene, sowieso schon angeschlagene mediale Widerstandsmöglichkeit und Infrastruktur gefährden und schwächen. Bilder, Liveübertragungen aus Sport, Kultur und Tourismus, unabhängige Berichte und Recherchen aus Politik und Gesellschaft, Inspirationen und Bildung für unsere Jugend brauchen wir als Land und Kanton Graubünden, von der Surselva übers Prättigau bis zu den Valli! Deshalb stimme ich am 8.März Nein zur «SRG-Halbierungsinitiative».