Nadja Hartmann (links) brachte Stephanie Lutz-Gehrig zum Schweizer Para-Snowboardteam.
Herrschaft, Region
11. März 2026
Herrschaft
Teil eines Teams mit grossem Zusammenhalt
Mitten im paralympischen Geschehen arbeitet diese Woche Stephanie Lutz-Gehrig als Co-Trainerin des Schweizer Para-Snowboardteams. Die ehemalige Snowboardcrosserin bringt Erfahrung, taktisches Gespür und viel Empathie ein. Besonders die Entschlossenheit der Athletinnen und Athleten beeindruckt die 33-Jährige aus Maienfeld. Auf der Piste und weit darüber hinaus.
Wenn sich Stephanie Lutz-Gehrig mit nur drei Worten als Trainerin beschreiben soll, nennt sie taktisch, fokussiert und empathisch. Eigenschaften, die im schnellen und technisch anspruchsvollen Snowboardcross und im Banked-Slalom ebenso gefragt sind wie im Umgang mit Athletinnen und Athleten, deren sportlicher Weg oft von ganz eigenen Herausforderungen geprägt ist. An den Paralympics in Milano Cortina, wo ihr Fahrer Aron Fahrni am Sonntag im Snowboardcross die Bronzemedaille gewann, ist die 33-Jährige als Co-Trainerin Teil des Schweizer Trainerteams – eine Aufgabe, die für sie weit mehr ist als ein Job.