Auf den Spuren des Odysseus
Dort, wo Odysseus zu seinen abenteuerlichen Reisen aufgebrochen ist, möchten wir diesmal hin. Nach Griechenland. Unsere Wohnmobilreise soll aber weder eine Odyssee noch ein trojanischer Feldzug werden, sondern eine spannende Entdeckungstour durch den Peloponnes und angrenzende Regionen Griechenlands.
Für unsere Anfahrt nach Griechenland nutzen wir, so wie damals auch Odysseus auf seinen Reisen, den Land- und Seeweg. Vom italienischen Ancona aus bringt uns die «Superfastferry» über das Adriatische Meer ins griechische Patras. Die riesige Fähre ist zwar deutlich schneller als die damaligen Segelschiffe, aber selbst superfast dauert im konkreten Fall 22 bis 24 Stunden. Die Nacht in der stickigen Zweibett-Kajüte ist ruhig und das Schaukeln hält sich in Grenzen. Am späten Nachmittag laufen wir in Patras ein. Viel Zeit für eine Stellplatzsuche bleibt nicht. Um erstmal richtig anzukommen und vor dem eigentlichen Reisestart nochmals alles zu ver- und entsorgen, entscheiden wir uns für einen Campingplatz. Davon gibt es in Griechenland nur wenige, die im Winter geöffnet haben.