SP Prättigau: Mit neuen Kräften ins Wahljahr
An ihrer Jahresversammlung im Restaurant Bahnhöfli in Küblis blickte die SP Prättigau auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Gleichzeitig gab sie einen Einblick in die Wahlkampagne, die in den kommenden Wochen startet.
Im vergangenen Jahr konnte die Sektion wiederum einen hohen Mitgliederzuwachs verzeichnen: Insgesamt neun Personen sind der Partei beigetreten. «Das ist ein Rekord», wie Monika Baumgartner, Präsidentin der SP Prättigau, mit Freude an der Versammlung feststellte. Denn mit etwas über 40 Mitgliedern gehört die Sektion zu den kleineren ihrer Art. Ein weiterer Erfolg war, wie es die SP Prättigau geschafft hat, im ganzen Tal Menschen zu finden und zu motivieren, für den Grossen Rat zu kandidieren. In den sechs Wahlkreisen von Seewis bis Klosters bieten somit vier Frauen und sechs Männer mit ganz unterschiedlichen Hintergründen der Bevölkerung eine echte Wahl: Achim Gansner (Seewis); Johanna Bardill, Andris Büsch, Marco Huwiler (Schiers); Monika Baumgartner (Jenaz); Julia Meier (Luzein); Marianna Dürr-Dachauer (Küblis); Christoph Luzi, Jöri Schwärzel, Rafael von Ow (Klosters). Ansonsten machte die SP Prättigau vor allem am Schreibtisch Politik: So gab sie sich im Rahmen der öffentlichen Auflage beim regionalen Richtplan für Arbeitszonen ein. Und mit 14 Anträgen für das neue Parteiprogramm der SP Graubünden setzte sie Akzente in zentralen Themen wie Landwirtschaft oder Tourismus. Zum Schluss der Versammlung gab die Präsidentin einen kleinen Ausblick darauf, wie die SP vor den Wahlen in Erscheinung treten wird. So viel sei verraten: Die Flyer und Plakate werden nicht zu übersehen sein. Wer die Kandidierenden in natura etwas näher kennenlernen möch-te, erhält Anfang Mai Gelegenheit dazu: Die SP Prättigau veranstaltet am 1.Mai in Grüsch (17–19 Uhr) und am 2.Mai in Klosters (9–11 Uhr) und Küblis (13.30–15.30 Uhr) jeweils einen Mini-Hengert, wo über einem Kaffee und Totäbeinli am Food-Truck diskutiert werden kann.
