«Ein herrlicher Tag, eine fröhliche Zeit»
Der Gottesdienst am Ostersonntag, 5. April 2026, hatte etwas Glanzvolles, etwas leise Triumphales: eine grosse Schar Besucherinnen und Besucher, Trompetenmusik und strahlendes Frühlingswetter. Und etwas Stärkendes: berührende Inhalte in der Predigt und Stimmen aus der Gemeinde, die zu Selbstbefragung und Gesprächen anregten. Das alles unter dem Leitgedanken «Vom Dunkel ins Licht – vom Grab ins Leben».
Für einmal begann der Gottesdienst auf dem Friedhof mit dem gemeinsam gesungenen Lied «Im Dunkel unsrer Nacht», begleitet von Pavel Cerveny an der Gitarre, und einer Spielszene: die drei Frauen, die zum Grab von Christus kommen und es leer vorfinden. Der Osterkerze folgend zogen wir dann alle in die Kirche ein – feierlich und getragen – fast eine Prozession zu den Trompetenklängen von Jürg Valer und Hanspeter Bircher. Das Kirchenlied «Oh herrlicher Tag, oh fröhliche Zeit» aus dem 17.Jahrhundert zog sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst, gesungen von der Gemeinde und als Zwischenspiel wieder aufgenommen von den Trompetern und Hanni Decurtins an der Orgel. Pfarrerin Boróka Keil wies auf das Jubiläum 100 Jahre Kirche Landquart hin und erinnerte an die Generationen vor uns, die hier in der 1926 eingeweihten Kirche gebetet, gesungen und die biblischen Botschaften gehört haben.