Mit 108 Kandidierenden ins Rennen
Die SP Graubünden setzte an ihrem Parteitag in Domat/Ems ein klares Zeichen gegen die Chaos-Initiative der SVP und präsentierte ihre 108 Kandidierenden für den Grossen Rat sowie Regierungsratskandidat Peter Peyer.
Rund 100 Mitglieder nahmen teil. Neben statutarischen Geschäften wurden die Parteigremien neu bestellt. Vizepräsident Lukas Horrer wurde verabschiedet, neu gewählt wurde Franziska Preisig. Präsidentin Julia Müller wurde bestätigt. Neu in die Geschäftsleitung gewählt wurde Michal Hohl. Im Zentrum standen die Abstimmungen und Wahlen vom 14.Juni 2026. Nationalrat Jon Pult warnte vor den Folgen der Initiative: Sie schaffe aussenpolitische, wirtschaftliche und versorgungspolitische Risiken. Für Graubünden bestehe ein erhöhtes Risiko. Die Delegierten beschlossen einstimmig die Nein-Parole zur Initiative sowie zur Änderung des Zivildienstgesetzes. Für die Wahlen 2026 zeigt sich die Partei geschlossen. Die Liste umfasst 108 Kandidierende, darunter 60 Frauen. Die SP will ihre Sitze im Grossen Rat sowie den Regierungsratssitz mit Peter Peyer verteidigen.