Regierungsratskandidaten zu Gast in Schiers
An der Generalversammlung der FDP Vorderprättigau wurden die Kandidierenden für den Grossen Rat vorgestellt. Zudem stellten sich die Regierungsratskandidaten Martin Bühler und Maurizio Michael den Fragen des Publikums.
Letzten Mittwoch hielt die FDP Vorderprättigau ihre Generalversammlung im «Alpina» in Schiers ab und präsentierte ihren Mitgliedern die Kandidierenden für den Grossen Rat. Mit Anna Margreth Holzinger, Gemeindepräsidentin von Schiers und Unternehmerin, stellt die Partei eine erfahrene Kommunalpolitikerin auf, die sowohl in der lokalen Politik als auch in der Privatwirtschaft verankert ist. Enrico Meier, Geschäftsführer der Pneu Tardis, bringt unternehmerische Kompetenz und wirtschaftliches Knowhow mit. Komplettiert wird das Trio durch Peter Hartmann, der als ehemaliger Grossrat ebenfalls über weitreichende Erfahrung verfügt und als Biologe und Heilpädagoge eine vielseitige fachliche und bildungspolitische Perspektive einbringt. Parteipräsident Dario Wellinger hält fest: «Ich bin überzeugt davon, dass wir mit unseren Kandidierenden eine überzeugende Auswahl an bürgerlicher Politik anzubieten haben, die eine gute Kombination aus Erfahrung, Kompetenz und Nachwuchs aufweist.» Bühler und Michael im Gespräch Im zweiten Teil des Abends standen die beiden Regierungsratskandidaten der FDP im Mittelpunkt. Der amtierende Regierungspräsident Martin Bühler und Maurizio Michael, Präsident der FDP Graubünden und ebenfalls Kandidierender für die Regierung, stellten sich einer von Vorstandsmitglied Flavia Aebli moderierten Podiumsdiskussion und anschliessendem offenem Gespräch mit den Anwesenden. Im Zentrum der Diskussion standen die Herausforderungen, denen sich Graubünden im Spannungsfeld von nationaler und internationaler Politik gegenübersieht. Beide Kandidaten betonten die Bedeutung eines starken Bündner Auftritts auf Bundesebene und die Notwendigkeit, den Kanton in den aktuellen wirtschafts- und geopolitischen Entwicklungen gut zu positionieren. Insbesondere waren auch die demografische Entwicklung in Graubünden, die Industriepolitik und die Beziehungen zur Europäischen Union ein Thema. Die Fragen aus dem Publikum zeugten von einem lebhaften Interesse an den politischen Positionen der beiden Kandidaten.
