Beiträge für die Renovation von Trockenmauern
Die Regierung spricht Kantonsbeiträge für die Renovation von Trockenmauern und wählt verschiedene Kantonsvertretungen im Bildungsbereich.
Im Jahr 2026 sollen in den Gemeinden Albula/Alvra, Andeer, Arosa, Avers, Bergün Filisur, Bever, Brusio, Calanca, Castaneda, Chur, Domleschg, Grono, Landquart, Lantsch/Lenz, Luzein, Muntogna da Schons, Poschiavo, Rheinwald, Roveredo, Safiental, Sagogn, Schluein, Scuol, Surses, Tujetsch, Untervaz, Val Müstair, Vals sowie Zernez insgesamt rund 2,4 Kilometer Trockenmauern mit einer sichtbaren Fläche von rund 2900 Quadratmeter renoviert werden.
Trockenmauern sind in vielen Regionen Graubündens als Grenz- und Stützmauern wichtige Zeugen einer traditionellen Bewirtschaftung. Sie bilden zudem häufig bedeutende Lebensräume für Reptilien, Kleinsäuger und Insekten und weisen oftmals eine interessante Flora (Flechten, Moose, Saumpflanzen) auf. So zeichnen sie sich also nicht nur durch eine kulturhistorische, sondern auch durch eine hohe ökologische und landschaftliche Bedeutung aus. Ohne Unterhalt zerfallen aber viele dieser Mauern.
