Das grosse Steckenpferd der Stadtbehörde von Maienfeld: der Muldenweg.
Bald in jeder Ausgabe der Gemeinde- Zeitung «Tristram» wird dazu in Form eines Leitartikels ausführlich geschrieben. Auch an den Gemeindeversammlungen wird regelmässig, aufgrund berechtigter Fragen von anwesenden Stimmberechtigten, darüber debattiert.
Bald in jeder Ausgabe der Gemeinde- Zeitung «Tristram» wird dazu in Form eines Leitartikels ausführlich geschrieben. Auch an den Gemeindeversammlungen wird regelmässig, aufgrund berechtigter Fragen von anwesenden Stimmberechtigten, darüber debattiert.
Dass ein solches komplexes Geschäft sehr viele Ressourcen (Aktenstudium, Gerichtsverhandlungen, finanzielle Abklärungen, Korrespondenz, Interview, Auftritte in Zeitungen und Radio usw.) bindet, ist völlig klar. Dass daneben für die Stadtbehörde keine Zeit mehr bleibt, um auf Anliegen und Fragen der Einwohnerschaft einzugehen, ist verständlich.
Nun hört man aus dem Rathaus aber plötzlich sehr Erfreuliches: «Da nun keine weiteren kleinere und grössere Festivitäten mehr anstehen, widmen wir uns wieder vollumfänglich den Anliegen und Fragen aus der Bevölkerung. Wir werden die sich angehäuften Pendenzen in Form von Fragen und Anliegen, schnellstmöglich und innert kürzester Frist, sachlich und seriös abarbeiten und beantworten. » Damit bleibt dem Stadtrat ja auch wieder genügend Zeit für sein grosses Steckenpferd: den Muldenweg!
Robert Mutzner, Maienfeld
