Augenwischerei
Trotz aller Behauptungen von Seiten der SVP ist die Abstimmung über die «Nachhaltigkeitsinitiative » weder ein Mittel gegen verstopfte Strassen noch die Naturzerstörung oder die «Zubetonierung », wie sie es in Inseraten im P&H darstellt, dort, ohne sich als Promoter zu erwähnen.
Um mit der Nachhaltigkeit auf den Strassen voranzukommen, könnten wir in Graubünden das BüGA sehr viel günstiger machen, um die Zersiedelung einzudämmen den Zweitwohnungsbau und das Bauen ausserhalb der Bauzonen tatsächlich zu unterbinden. Der Natur und Artenvielfalt müssten wir mit weniger Massentourismus und einer rundum pestizidfreien Landwirtschaft ihren Raum geben. Auf der Website umweltrating.ch sieht man exakt, wer in unserem Grossen Rat sich die vergangenen vier Jahre für solches eingesetzt hat.
Wer zudem den Initiativtext zur 10-Millionen-Schweiz liest, erkennt die wahren Anliegen: noch weniger leidgeplagte Flüchtlinge aufnehmen, keinen Familiennachzug für jene Leute aus dem Ausland ermöglichen, die hier arbeiten. Sowie Aufkündigung jener völkerrechtlichen Verträge, die weltweiten Zusammenhalt und Menschlichkeit gewährleisten. Die Initiative stärkt pure Fremdenfeindlichkeit. Sie schützt uns hier in der Schweiz auch nicht, sie liefert uns den Mächtigen und Rücksichtslosen in dieser Welt erst recht aus.
Kaspar Schuler, Malans
