Bea und Nico Gerber aus Landquart verbringen einen grossen Teil des Jahres in Griechenland.
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15. Juli 2026
Region Landquart
Wo Oliven wachsen und Züge fahren
Zwischen Olivenhainen in Griechenland und den Gleisen der Rhätischen Bahn in Graubünden spannt sich das Leben von Bea und Nico Gerber. Zwei Länder, zwei Rhythmen und eine gemeinsame Vision: einen Ort zu schaffen, an dem Menschen zur Ruhe kommen und aus Leidenschaft ein Stück Griechenland mit nach Hause nehmen.
Kavourina, so beschreiben es Bea und Nico Gerber, ist ein Ort, der oft im sanften Morgenlicht liegt. Sie erzählen von leichtem Wind in den silbrig schimmernden Blättern der Olivenbäume, von Grillen, die ihr Konzert unterbrechen, und von einem Hahn, der im Dorf den Tag ankündigt. In dieser Umgebung, so schildert es Bea Gerber, gehe sie durch den Hain, prüfe Blätter und junge Früchte und halte immer wieder an, um die knorrigen Stämme zu betrachten. Für sie sei jeder Baum ein Individuum. «Jeder wächst anders, jeder trägt anders, jeder hat seinen eigenen Charakter », sagt sie.