Es grünt so grün: Salat als Gemüse
In den Gärten gibt es jetzt viel Salat. Auf den Tellern lässt er sich variantenreich präsentieren. Natürlich als Salat mit verschiedenen Saucen, das kennen wir alle. Doch hier soll es um Salat als Gemüse gehen. Da gibt es feine Varianten, sei es gebraten, gefüllt oder gekocht.
Ich staunte nicht schlecht, als uns meine japanische Schwägerin eine Salatsuppe machte. Wir waren alle abends wenig hungrig, etwas Leichtes sollte es sein. Sie nahm tatsächlich nur heisse Bouillon und riss den Salat in kleine Stücke (ca. 4 cm). Ich warf noch ein paar Kräuter hinein: Oregano, Peterli, Schnittlauch, Liebstöckel. Kein Kochen mehr. So lässt sich auch Salat brauchen, der keinen Schönheitswettbewerb mehr gewinnen würde. Wer noch mehr zum Verdauen braucht, macht sich eine Bruschetta dazu. Das ist getoastetes Brot, eingerieben mit einer Knoblauchzehe (geht auch ohne), darauf Olivenöl und fein geschnittene Tomatenstücke mit Salz. Besonders Lattich ist auch als Gemüse fein, da er so knackige Rispen hat. Entscheidend dabei ist die Sauce. Zum Beispiel eine Sesamsauce. Dafür braucht es einen Mixer: eine kleine Zwiebel fein schneiden, je 2 Esslöffel Sojasauce und Balsamico mit je 1 Esslöffel Birnel (oder Ahornsirup) und Misopaste (geht auch ohne, dann etwas mehr Sojasauce und Balsamico nehmen) mixen. Dann 6 Esslöffel Sonnenblumenöl (oder ein anderes neutral schmeckendes Öl) und 2 Esslöffel Sesamöl langsam dazugiessen während des Mixens. So wird es schön sämig. Am Schluss noch geröstete Sesamsamen dazu und als Dekoration über den angerichteten Teller streuen. Jetzt also noch der Lattich.