Alligator Malans muss sich Thurgau beugen
Nach der Schlusssirene blieb bei Alligator Malans das Gefühl zurück, dass gegen Floorball Thurgau mehr möglich gewesen wäre. Die Bündner starteten aufsässig in die Partie und nutzten die anfängliche Fehleranfälligkeit der Gastgeber zur Führung. Doch nach einem unglücklichen Zweikampf musste Vili Liponen verletzt vom Feld. Der Ausfall traf Malans auch mental, während Thurgau die Schwächephase konsequent nutzte und bis zur ersten Pause auf 3:1 davonzog.
Danach fanden die Alligatoren wieder besser ins Spiel und agierten mutiger. Auf starke Phasen folgten jedoch immer wieder verhaltene Momente. Zudem fehlte vor dem gegnerischen Tor die nötige Effizienz. Gleich vier Abschlüsse landeten im zweiten und dritten Drittel an der Torumrandung. Thurgau spielte seine Klasse aus, ohne restlos zu überzeugen, und brachte den 7:4-Sieg schliesslich über die Zeit.
Jamie Britt, letztjähriger Topskorer von Malans und inzwischen bei Thurgau, stand zwar auf dem Matchblatt, kam nach seiner im Supercup erlittenen Verletzung aber noch nicht zum Einsatz. Umso bitterer wiegt auf Malanser Seite der Ausfall von Liponen. Ihm wünschen die Alligatoren eine gute und rasche Genesung.
Trotz mehrerer fehlender Teamstützen hielt Malans über weite Strecken mit Thurgau mit. Diese Erkenntnis gilt es nun mitzunehmen: Mit mehr Konstanz und Effizienz liegen in den kommenden Partien auch gegen starke Gegner Punkte drin. Entscheidend wird sein, starke Phasen länger durchzuziehen und vor dem Tor konsequenter zu Werke zu gehen.