Aebli mit «Tagesschau » – Blackout
Ein weiterer unangenehmer Moment für SRF-Auslandskorrespondent Roger Aebli aus Seewis: Einen Tag nach einem Livevorfall während einer Sondersendung kam es am Sonntag erneut zu Problemen in der «Tagesschau». Aebli verlor während seines Beitrags gleich zweimal den Faden und wurde schliesslich ausgeblendet.
Bereits am Samstag hatte der Korrespondent während einer Liveschaltung offenbar einen Migräneanfall erlitten. Er wirkte überfordert, brach sein Segment ab und sagte sichtlich angeschlagen, er wisse nicht, was gerade mit ihm passiere. SRF erklärte später, Aebli habe kurz vor der Sendung eine Migräne erlitten, es gehe ihm aber wieder besser und er sei einsatzbereit. Doch diese Einschätzung bestätigte sich am Sonntag nur bedingt. Während der «Tagesschau » sprach Aebli über aktuelle Entwicklungen, wirkte dabei jedoch erneut angeschlagen. Zweimal stockte er, entschuldigte sich sogar live mit den Worten, er habe «ganz kurz den Faden verloren ». Moderator Florian Inhauser reagierte umsichtig, schlug einen Wechsel zu einer Kollegin vor und blendete Aebli aus. Gegen Ende der Sendung meldete sich dieser nochmals kurz, um sich zu verabschieden. SRF erklärte, Aebli gehe es gut, er werde nun aber für einige Tage pausieren. Die Berichterstattung aus den USA übernimmt vorübergehend sein Kollege Pascal Weber. Der Vorfall zeigt eindrücklich, wie belastend die Arbeit unter Livebedingungen sein kann – selbst für erfahrene Journalisten.