Förderung der Kleinwiederkäuer
Graubünden
22. Januar 2026

Förderung der Kleinwiederkäuer

Die Regierung genehmigt das kantonale Programm zur Förderung und Erhaltung der Ziegen- und Schafhaltung, der Ziegen- und Schafmilchproduktion sowie der einheimischen Rassen für die Jahre 2026 bis 2028. Für das dreijährige Programm spricht sie eine maximale Fördersumme von 3,15 Millionen Franken. Die Auszahlungen erfolgen unter Vorbehalt der Genehmigung der notwendigen Kredite durch den Grossen Rat.

Mit der finanziellen Unterstützung der Schaf- und Ziegenhaltung wird das Ziel verfolgt, die Produktionsbedingungen für die Haltung von Kleinwiederkäuern generell und insbesondere im Bereich der Milchproduktion im Kanton Graubünden zu verbessern und deren wirtschaftliche Situation nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig soll das Absatzpotenzial der daraus entstehenden Milchprodukte besser genutzt werden. Die Förderung soll zur Sicherung der Bewirtschaftung der Sömmerungsbetriebe sowie zur Steigerung der betrieblichen Wertschöpfung und zur Stabilisierung der Einkommensbasis der betroffenen Betriebe beitragen, indem die in der Haltung von Kleinwiederkäuern – insbesondere in der Milchproduktion auf Sömmerungs- und Ganzjahresbetrieben – anfallenden hohen Arbeitsaufwände angemessener abgegolten werden. Zudem dient die Förderung der Sicherung der Bewirtschaftung Sömmerungsflächen, der Erhaltung der landwirtschaftlichen Nutzflächen in den Bergzonen sowie der Offenhaltung der Kulturlandschaft im Alp- und Berggebiet.

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