Valérie Favre Accola will in die Bündner Regierung.
Graubünden, Region
20. Mai 2026
Graubünden
«Grundsätzlich müssen wir Brücken bauen»
In den Stimmungsbarometern vor den Regierungsratswahlen im Juni ist Valérie Favre Accola diejenige, die von den «Neuen » am besten abschneidet. Wohl nicht zuletzt, weil die SVP-Politikerin und aktuelle Standespräsidentin als Departementsvorsteherin in Davos, Grossrätin und vielseitig engagierte Persönlichkeit eine Erfahrung mitbringt, die ihrem Wahlslogan ‹Erfahren. Engagiert. Graubünden.› Substanz verleiht.
In ihrem Büro im Rathaussaal in Davos hat die Statthalterin Valérie Favre Accola in den vergangenen knapp zwei Jahren viel gearbeitet. Da Landammann Philipp Wilhelm wegen eines Burnouts ausfiel und auch im Bauamt die Leitung vakant blieb, sei viel Arbeit auf ihrem Tisch gelandet. «Ich hatte vorher schon eine intensive Zeit mit der Regionalentwicklung und den vielen Projekten. Da er vor dem Start der Legislatur erkrankt ist, musste ich parallel meine Nachfolge Regionalentwicklung einarbeiten, wurde bei wichtigen Dossiers der Gemeinde vorab einbezogen und hatte somit eine Doppelbelastung. » Doch sie sei an der Ausnahmesituation gewachsen.