«Ohne Freiwillige würde es nicht gehen»
Leci-Andri Flepp tritt am kommenden Wochenende auch bei den drei Konzerten der Reihe «Melodien der Welt» in Grüsch und Klosters auf. Der Saaser tritt gemeinsam mit Linard Bolt auf und weist im Gespräch darauf hin, wie wichtig solche grossen Auftritte für die Begeisterung des Nachwuchses sind.
Leci-Andri Flepp hat mit dem Musizieren in der Primarschule begonnen. Ursprünglich bei der Musikgesellschaft in Küblis, dann bei der Musikschule. Dort spielte er auch bei der Jungformation «Prätti Beaters». «Durch meinen Musiklehrer Simon Bühler wechselte ich dann nach Jenaz. Dort bin ich dann über die Jungmusik in die Grosse hineingerutscht.» Die Möglichkeiten sind vielseitig Es habe im Tal zu dieser Zeit nicht viele Möglichkeiten gegeben. Dass die Jenazer seit Jahrzehnten einen guten Job machen, ist auch Flepp aufgefallen. «Es ist wichtig, eine Jungmusik zu haben, die viel bietet. Das ist nur möglich, wenn man viele Leute im Hintergrund hat, die freiwillig arbeiten. Ohne diese würde es nicht gehen.» Heutzutage sei die Konkurrenz nicht mehr wie früher ein anderer Dorfmusikverein. «Die Möglichkeiten für die Kinder sind immer vielseitiger und vor allem die Sportvereine holen die Jungen immer früher ab. Und man kann zeitlich nicht Eishockey, Unihockey und zusätzlich noch Musik spielen.» Auch wenn er eine Zeit lang noch beim UHC Wildcats Schiers mitgemischt habe, habe ihn letztlich nur die Musik richtig begeistert.