Sämi Moser siegt am Nordostschweizer, 15 Bündner Doppelzweige
Der Bündner Nachwuchs konnte beim Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest in Güttingen überzeugen: Nebem einem Kategoriensieg durch den Muttner Sämi Moser durfte sich das Team über gleich 15 Doppelzweige freuen.
Am Vortag des «Nordostschweizer» der Aktiven traten am Samstag im thurgauischen Güttingen 225 Nachwuchsschwinger der Jahrgänge 2009 bis 2013 zum Saisonhöhepunkt an. Gleich 15 der total 39 Bündner, die bei brütender Hitze in der imposanten Arena am Bodensee schwangen, durften am Abend mit den begehrten Doppelzweig heimreisen.
Die älteste Kategorie (Jahrgang 2009) gewann der Appenzeller Sandro Fitze. Die beiden Bündner Vertreter gingen leer aus.
Zu einem Schlussgang zwischen zwei Heinzenberger Klubkameraden kam es im Wettkampf des Jahrgangs 2010. Der Muttner Sämi Moser legte den Versamer Flurin Knutti nach 40 Sekunden ins Sägemehl und durfte sich im Anschluss als Festsieger schultern lassen. Knutti beendete das Fest auf Rang 3, noch hinter dem Unterlandquarter Matteo Schneider auf dem zweiten Rang. Mit einer Auszeichnung nach Hause reisen durften auch der Zizerser Livio Gartmann (5.) sowie der Emser Jonas Uttiger (7.).
Bei den Jahrgängen 2011 siegte der Thurgauer Severin Böhi. Als bester Bündner klassierte sich der Prättigauer Fadri Bardill (Pragg-Jenaz) auf dem vierten Rang. Einen Doppelzweig durften auch der Klosterser Willi Garbald (5.), Fynn Rungger aus Valendas (6.) sowie die beiden Davoser Andri Ammann (7.) und Mo Jeremy Kindschi (8.) in Empfang nehmen.
Mit dem Thurgauer Hendrik Haas siegte einer der Favoriten im Jahrgang 2012. Dank dem Felsberger Nando Hocholdinger (7.) und dem Davoser Lukas Müller (8.) gingen auch in dieser Kategorie zwei Auszeichnungen ans Bündner Team.
Bei den jüngsten Teilnehmern mit Jahrgang 2013 gewann Lars Kobler aus dem St. Galler Rheintal. Der Flimser Mauro Beeli beendete den Wettkampf ungeschlagen auf Rang 2, weiter ausgezeichnet wurden auch die beiden Unterlandquarter Niclas Dönz (5.) und Reto Bachofen (9.).
«Sackstark», so der Kommentar des Bündner Technischen Jungschwingerleiters Edi Philipp zur äusserst zufriedenstellenden Ausbeute seines Teams.
Text: Patrick Casanova
